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(c) 2000 - 2006

Home > Germany > Schleswig

Open a map of Schleswig (Google-Maps)

Zollhaus

 
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Das privat geführte Hotel-Restaurant Zollhaus in Schleswig, erbaut im 18. Jahrhundert, wurde liebevoll und detailgetreu im Jahr 2000 renoviert und umgebaut.

Eine gute Adresse für stilvolles Geniessen: Im gediegenem Ambiente lassen Sie sich mit frischen, sorgfältig zubereiteten, hiesigen und internationalen Produkten von unserem Küchenteam verwöhnen.

Das Haus liegt nur einen Steinwurf entfernt vom angrenzenden Schloss Gottorf. Der Stadtkern, St. Petri Dom sowie die historische Fischersiedlung "Holm" sind zu Fuß bequem in ca. 15 min erreichbar.

Weitere Infos:
Familie Mittelstädt
Lollfuß 110
24837 Schleswig
Tel. 04621 - 290 340
Fax 04621 - 290 373

E-Mail: info@zollhaus-schleswig.de
Internet: www.zollhaus-schleswig.de


Brauerei Schleswig

 
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Zwischen Nord- und Ostsee, mit dem Geruch von Wind und Weite – Im Herzen Schleswigs, der freundlichen Kulturstadt, finden Sie die BRAUEREI SCHLESWIG.
Hier wird in historischen Sudgefäßen aus dem Jahre 1889 aus edlen Rohstoffen unfiltriertes, naturbelassenes Bier – getreu dem deutschen Reinheitsgebot von 1516 – gebraut. Durch die klassische kalte Gärführung und sorgsame Lagerung entstehen Bierspezialitäten mit ausgezeichnetem Geschmack und hervorragender Bekömmlichkeit. Besichtigen Sie den Handwerksbetrieb und schauen Sie dem Braumeister über die Schulter.

Im urig gemütlichen Brauereiausschank finden sich jung und alt an einem Tisch. Historische Brauereiutensilien verleihen dem Gastraum einen musealen Charakter und schaffen ein unvergleichliches Ambiente. Von Frühling bis Herbst lädt der sonnige Biergarten zum Verweilen und Genießen ein.

Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen. Getreu dieser Wahrheit bietet die BRAUEREI SCHLESWIG neben bekömmlichen Bierspezialitäten eine ausgezeichnete bodenständige Küche. Die abwechslungsreiche Speisekarte wird durch wechselnde Angebote ergänzt.

Öffnungszeiten:
Sonntag - Freitag ab 17.00 Uhr
Samstag ab 11.00 Uhr
Von Oktober bis April ist Sonntag und Montag Ruhetag.

www.asgaard.de/


Verkehrsinformationen

 
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Informationen zu Bus- und Bahnverkehr in ganz Norddeutschland/Verkehrsanbindungen erhalten Sie auf folgender Internetseite:

www.verkehrsinfo-nord.de

Anreise nach Schleswig

 
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Bahnanbindung:
ICE / IC nach Hamburg, durchgehender IR nach Schleswig

Der Bahnhof ist ca. 4 km vom Zentrum und von der Altstadt entfernt. Es stehen Taxen zur Verfügung, oder Sie fahren mit den Stadtbuslinien 1501, 1503, 1505, 1506 und 1507 bis zum Zentralen Omnibus-Bahnhof (ZOB). Auskunft zu öffentlichen Verkehrsmitteln erteilt die Mobilitätszentrale unter Tel. 04621 98098

Autoanreise:
Über die A7 bis Schleswig/Jagel oder Schleswig/Schuby

Folgen Sie in Schleswig bitte dem Parkleitsystem. Fast alle Parkplätze in der Stadt sind kostenlos!

Busparkplätze:
Parkplatz am Stadthafen, Wiesenstraße, Stadtfeld, Parkplatz Gottorfer Damm

Wohnmobilparkplatz:
Stellplatz am Stadthafen für eine Nacht mit Ver- und Entsorgungsmöglichkeit, Gebühr 10,00 €, Auskunft: Hafenmeister, Tel. 04621 801-450


Idylle voller Traditionen - der Holm

 
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Auf dem Holm liegen das mittelalterliche St.-Johannis-Kloster, seit der Reformation ein adeliges Damenstift und die idyllische Fischersiedlung. Ursprünglich war der Holm eine Insel, die erst im Jahr 1933 mit dem Festland verbunden wurde. Noch heute werden hier eigenständige Traditionen gepflegt. Zum Beispiel das Fest der "Holmer Beliebung" oder auch die "Twiebakken-Regatta", bei der jedes Jahr Ende August ausrangierte Fischerboote um die Wette segeln.


Im Schatten des Domes - die Altstadt

 
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Das wohl eindrucksvollste mittelalterliche Bauwerk der Stadt ist der St.-Petri-Dom in der Schleswiger Altstadt. Als Waldemar III. am 24. Juni 1218 im Dom zum dänischen König gekrönt wurde, kam alles, was damals in Nordeuropa Rang und Namen hatte, in die Stadt an der Schlei. Aber auch Düsteres geschah im Schatten des Domes: So erschlugen im Jahr 1134 die Mitglieder einer Schleswiger Kaufmannsgilde den dänischen König Niels. Aus gutem Grund, wie sie meinten, denn König Niels war mitverantwortlich für die Ermordung des populären Schleswiger Statthalters Knud Laward.

Schleswigs Wahrzeichen bietet nicht nur Stoff für Geschichten, sondern auch viel Sehens-"würdiges". Höhepunkt einer Dombesichtigung: der Bordesholmer Altar von Hans Brüggemann, ein Meisterwerk der europäischen Holzschnittkunst.

Unser Tipp: Erklimmen Sie die Stufen des 112 Meter hohen, neugotischen Turms. Von hier aus haben Sie einen wunderschönen Blick über Schleswigs Altstadt.

Ein anderes beredtes Zeugnis für die Bedeutung Schleswigs im Mittelalter ist das ehemalige Graukloster der Franziskanermönche, in dem heute Mitarbeiter der städtischen Verwaltung tätig sind. Das angrenzende klassizistische Rathaus wurde Ende des 18. Jahrhunderts errichtet.


Das Wikinger Museum Haithabu

 
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Das 1985 eröffnete Wikinger Museum Haithabu, heute unter dem Dach der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen, ist der Archäologie und Geschichte der Siedlung Haithabu gewidmet.

Es liegt in unmittelbarer Nähe der historischen Stätte, die in der Wikingerzeit einer der bedeutendsten Siedlungsplätze Nordeuropas war. Das Leben in diesem Ort, der noch heute von einem mächtigen Halbkreiswall umschlossen wird, trug bereits Merkmale des Lebens in einer frühmittelalterlichen Stadt.

Seit 1900 haben archäologische Ausgrabungen in der Siedlung, an den Befestigungsanlagen und auf den Gräberfeldern stattgefunden. 1979 bis ´80 wurde auch der Hafenbereich untersucht. Anhand dieses archäologischen Fundmaterials informiert die Schausammlung des Museums umfassend über die Fragen und die Ergebnisse der Forschung. Dabei werden die Themen Haushalt, Bebauung, Verteidigung, Bekleidung, Ernährung und Bestattung sowie Religion, Schrift, Handel, Handwerk und Stadtentwicklung durch die Kombination von Funden, Rekonstruktionen, Modellen und Texten ausführlich und anschaulich behandelt.

In der Schiffshalle wurde das im Hafen von Haithabu gefundene Langschiff vor den Augen der Besucher wieder aufgebaut.

Weitere Infos:
www.schloss-gottorf.de


Bed and Breakfast am Dom

 
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In der Altstadt von Schleswig, umgeben von historischen Fischerhäuschen, liegt ein kleines Frühstückshotel, das sich den Charme alter Zeiten bewahrt hat.

Die Turmuhr vom Dom schlägt zwölf. Holzschuhe klappern über das Kopfsteinpflaster der engen Gassen. Irgendwoher weht der Duft von Räucherfisch... Wer durch die Schleswiger Altstadt bummelt, braucht nicht viel Phantasie, um sich vorzustellen, wie es hier vor 200 Jahren ausgesehen hat.

Wer außerdem wissen möchte, wie es sich anfühlt, in einem der alten Häuser zu leben, biegt in die Töpferstraße ein und sucht das efeuberankte Haus mit der Nummer neun. Hier wohnt Ulla Sinram und betreibt gemeinsam mit ihrer Familie ein „Bed & Breakfast“: Nur sechs Zimmer klein, aber so charmant, dass das Gästebuchsich liest wie eine Liebeserklärung.

Die Besucher schwärmen darin von den wunderschönen Räumen, denen – obwohl renoviert und stilvoll möbliert – noch die Patina der vergangenen Jahrhunderte anhaftet. Der Dielenboden knarrt und rechte Winkel sucht man vergeblich. Die Rede ist auch vom köstlichen Frühstück am großen Esstisch und den gemütlichen Abenden im Wintergarten oder der kleinen Bibliothek. Zwischen den Zeilen steht jedoch noch etwas anderes: Die Gäste fühlen sich willkommen – von der einladenden Atmosphäre des Hauses ebenso wie von der Wärme seiner Besitzerin.

Dafür spricht, dass die meisten Besucher wieder kommen. Natürlich auch, um die historische Fischersiedlung „Holm“, den St. Petri Dom oder die Ausstellungen im Schloss Gottorf zu sehen. Aber vor allem, um sich ein paar Tage lang in der
Vergangenheit zu erholen.

Quelle: 8/05 WOHNIDEE

Weitere Infos:
Bed & Breakfast am Dom,
Töpferstr. 9, 24837 Schleswig
Tel. 04621/485 992
Internet:
www.bb-schleswig.de
Preise:
Einzelzimmer 60,- EUR
Doppelzimmer 80,- EUR


Die Geschichte der Stadt Schleswig

 
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Schleswig wird 804 erstmalig als "Sliasthorp" und später im 9. und 10. Jh. als "Sliaswich" und "Haithabu" (Ort an der Heide) erwähnt. Dieses "erste Schleswig" lag am Haddebyer Noor und war das Handelszentrum des wikingischen Nordeuropas. Vermutlich um 1000 n. Chr. wurde eine neue Siedlung auf dem Nordufer der Schlei gegründet, die sich nach der Zerstörung Haithabus 1066 rasch entwickelte. 1134 wird der Dom erstmalig erwähnt. Im Mittelalter war Schleswig Bischofs- und Herzogs-Stadt. Auch die malerische Fischersiedlung auf dem Holm war schon im Mittelalter nachweisbar.

Nach 1544 entwickelte sich das Schloss Gottorf außerhalb der Stadt zu einer großen Residenz mit den selbständigen Siedlungen Friedrichsberg, Lollfuß, Hesterberg und Hühnerhäuser. 1711 wurden diese Siedlungen zur kombinierten Stadt "Schleswig" zusammengeschlossen. Sie wurde im 19. Jh. Ausgangspunkt der nationalen Entwicklung in Schleswig-Holstein (in den Ständeversammlungen im Ständesaal des Rathauses von 1836 bis 1846 begann der nationale Konflikt zwischen Deutschen und Dänen). 1844 entstanden in Schleswig das Schleswig-Holstein-Lied und die blau-weiß-rote Fahne. Am 23. April 1848 fand im westlichen Stadtgebiet die erste große Schlacht des Krieges von 1848/1851 statt. 1868 wurde Schleswig Hauptstadt der preußischen Provinz Schleswig-Holstein.

1945/46 wurde die Regierung nach Kiel verlegt, die Stadt erhielt dafür die Obergerichte des Bundeslandes Schleswig-Holstein, die Schleswig-Holsteinisches Landesmuseum und das Landesarchiv. Schleswig hat sich in den letzten Jahrzehnten nach Norden, Süden und Westen weit ausgedehnt. ISchleswig wurde eine der ersten Fußgängerzonen Schleswig-Holsteins eingerichtet, dadurch wurde die Stadt zu einem lebendigen Einkaufszentrum für Einheimische und Gäste.

Große Ausgrabungen im Altstadtgebiet von 1970 bis 1983 haben viele Aufschlüsse über das Leben in der Stadt im Mittelalter gegeben. Die Ergebnisse dieser Ausgrabungen sind im Stadtmuseum und im Archäologischen Landesmuseum zu sehen. Durch die Renovierung des Günderoth'schen Hofes (Stadtmuseum Schleswig), des Plessenhof und des Franziskanerklosters (bekannt als Graukloster) sowie die Neugestaltung des Rathausmarktes und anderer Teile der Altstadt wurde die Stadt noch attraktiver.

Quelle: www.schleswig.de


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