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Introduction from World Factbook
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Blog from Bolvia
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There is a very interesting blog about the current situation in Bolivia:
www.democracyctr.org/blog/
Reisebedingungen
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Es gibt kaum eine Stadt, in welcher es keine preiswerte Pension oder Hotel gibt. Bei einfachen aber sauberen Unterkünften mit Gemeinschaftsbad muss man im Durchschnitt mit 2 bis 5 US ohne Frühstück rechnen.
Der finanzielle Aufwand für den tägliche Bedarf an Essen und Trinken ist sehr gering. Er betrug bei uns (3 reichliche Mahlzeiten) im Durchschnitt ca. 10 US pro Person.
Auch die Preise für Taxi oder Busse sind verhältnismässig niedrig. Überlandfahrten mit einem voll ausgestatteten Reisebus liegen bei etwa 5 - 10 US bei 5 bis 10 Stunden Fahrtzeit. In grossen Städten ist oft die Polizei in der Öffentlichkeit präsent. Wir wurden jedoch nie Zeuge eines Polizeieinsatzes, es sei den zur Verkehrsregelung.
Die Bevölkerung besteht aus 70 Prozent aus Indianern, die mehr und mehr versuchen ihre Rechte durchzusetzen oder zu wahren. Über die letzen Jahrzehnte hat sich deshalb ein starkes Bewusstsein über das Gemeinschaftswohl in der ganzen Bevölkerung herausgebildet. Die Durchsetzung von Bevölkerungsinteressen findet in Bolivien hauptsächlich durch Demonstrationen, Blokaden, Generalsreiks und Arbeitsniederlegungen statt. Da die bisherigen Regierungen selten Politik zum Wohle der eigenen Bevölkerung sondern eher im Interesse von Imperialmächten verfolgt hat, kommt es häufig zu diesen Auseinandersetzungen zwischen Bevölkerung und Regierung. Das hatte bisher aber keinen Einfluss auf die Sicherheit von Gästen und Besuchern in Bolivien.
Geografisch gliedert sich Bolivien in das westliche Andenhochland mit der Hochebene (Altiplano), die an Peru, Chile und Argentinien grenzt, und dem nördlichen und östlichen, tropischen Tiefland, welches an Peru, Brasilien und Paraguay grenzt. Im Hochland, das zwischen 3500 m und 4500 m liegt, kann es durch den Sauerstoffmangel in der Luft zu Befindlichkeitsstörungen, z.B. starker trockener Husten, Schwindelanfälle, Kopfschmerzen, Mattheit und Schlafstörungen kommen, die eine Höhenkrankheit ankündigen und die man ernst nehmen sollte. Erste Massnahmen sind wenig körperliche Aktivitäten und viel Flüssigkeit zu sich nehmen (jedoch kein Alkohol). Normalerweise lassen die Symptome nach 1-2 Tagen nach. Bei Zunahme der Beschwerden wird die Abreise in mindestens 1000 m tiefer gelegene Regionen empfohlen.
Die Temperaturen im Hochland sind für Mitteleuropäer ganzjährig angenehm, dabei ist es in der Regenzeit von November bis April durch den bedeckten Himmel etwa 10C kühler als in der verbleibenden Trockenzeit (ca. 15-25C). Im Tiefland ist das Klima sehr tropisch, feucht und schwül bei ganzjährigen 25-35C.
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